Berlin: Pierre Vogel ausgeladen

Al NurDie Leitung der Neuköllner al-Nur-Moschee hat das zu Weihnachten geplante Seminar mit dem islamistischen Prediger Pierre Vogel abgesagt. Die Absage wird auf der Internetseite des Trägervereins der Moschee mit einem finanziellen Engpaß begründet, folgt aber unmittelbar auf den Beginn einer Verteilaktion der Bürgerbewegung pro Deutschland in Neukölln am Mittwoch, die offenbar erheblichen politischen Druck aufgebaut hat. Die Neuköllner Haushalte werden noch bis Montag mit der Druckfassung des Offenen Briefes von Manfred Rouhs an den Moscheevorsteher Dr. Hamad beliefert.

Zur Absage des Salafisten-Seminars erklärt Rouhs:

„Die Ausladung des Pierre Vogel durch den Trägerverein der al-Nur-Moschee ist ein weiterer, wichtiger Erfolg unserer Bürgerbewegung in Berlin. Der Vorgang belegt, daß wir der Islamisierung unseres Landes keineswegs hilflos ausgeliefert sind: 20 aktive Berliner und rund 2.000 Euro Spendeneingänge haben genügt, um mit einer massiven Flugblattaktion der Gegenseite Grenzen aufzuzeigen.

Vielen Dank an jeden, der mitgemacht hat!“

Die am 23. Dezember geplante Mahnwache erübrigt sich damit, die noch vorhandenen Flugblätter werden aber vollständig verteilt. Wer sich daran beteiligen kann, meldet sich bitte telefonisch bei Lars Seidensticker, der die Verteilgruppen einteilt: (030) 66 40 84 14

Quelle: Pro Deutschland-Berlin

“Heiliger Krieg“ am Heiligen Abend

Verfassungsschützern in Berlin und Nordrhein-Westfalen steht ein unruhiges Weihnachtsfest bevor: Radikale muslimische Prediger werden zum Heiligen Abend und über Silvester sogenannte “Islam-Seminare“ in mehreren deutschen Städten abhalten!

Die Prediger befürworten unter anderem die Einführung der Scharia, rechtfertigen also etwa Steinigungen bei Ehebruch. Einige legitimieren auch die Teilnahme am bewaffneten “Heiligen Krieg“ und verherrlichen den Märtyrertod. Sicherheitsexperten rechnen diese Vorbeter dem sogenannten Salafismus zu, der am schnellsten wachsenden radikalen Strömung des Islam.
Verfassungsschützer und Beobachter fürchten, dass sich moderate Muslime in den Seminaren radikalisieren könnten. “Indem die Salafiten die Seminare gerade zu Weihnachten veranstalten, richten sie sich auch gezielt an deutsche Konvertiten. Sie wollen verhindern, dass diese sich zu Weihnachten auf ihre Familien und deren Werte zurück besinnen“, sagt die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke vom Berliner Zentrum Demokratische Kultur.

Das wohl größte Seminar findet vom 24. bis 26. Dezember in der Berliner Al-Nur-Moschee statt. Dabei werden unter anderem der rheinländische Konvertit Pierre Vogel und der Berliner Imam Ferid Heider auftreten.

Märtyrertum wird verherrlicht

Und nun wird es für uns interessant…..
In der Al-Muhsinin-Moschee in Bonn werden vom 31. Dezember bis zum 1. Januar dagegen Prediger sprechen, die Gewalt im Namen des Islam legitimieren. Sie gehören zur Gruppe “Die wahre Religion“, die in Sicherheitskreisen als besonders radikal gilt. Der Prediger Abu Abdullah etwa, der bei dem Seminar dabei sein wird, verherrlichte in einer im Internet verbreiteten Ansprache den Märtyrertod: “Wenn der erste Bluttropfen seinen Körper verlassen hat, hat Allah ihm alle seine Sünden vergeben. Warum? Allahu Akbar! Weil er hat alles gegeben für Allah.“

Auch der Kopf der Gruppe, Ibrahim Abou Nagie, der ebenfalls bei dem Seminar sprechen wird, verherrlicht das Märtyrertum und sprach sich immer wieder für die Einführung der Scharia aus: “Wenn ein Mensch Unzucht begangen hat, der nicht verheiratet ist, der muss ausgepeitscht werden. Wenn jemand verheiratet ist und Unzucht begeht, der muss gesteinigt werden. Das sind Allahs Gesetze.“ Noch vor dem Seminar in Bonn werden die selbsternannten Prediger der “wahren Religion“ an den Weihnachtsfeiertagen in einer Moschee in Wien ein Seminar abhalten. Siehe…

Die Nürnberger Nachrichten berichtet darüber und unsere Medien verschweigen den Aufmarsch radikaler Islamprediger zu Weihnachten in Wien?
Unsere Lesergemeinschaft versendete heute mehrere hundert Mails an Medien- bzw. Politvertretern, aber kein Furz als Antwort, bis jetzt? Auf Facebook und auch in unserem Kommentarbereich wird inzwischen der Ruf nach einer Gegendemonstration immer lauter – nur ehrlich, wer hätte am Heiligen Abend oder am Christtag Zeit? Diese Hassprediger wählten dieses Datum bewusst, und in ihren Foren mobilisieren sie bereits:

Wien

Da zurzeit in Österreich INTEGRATION  ein heißes Streitthema ist, präsentieren wir darüber die Ansichten von einem der 4 geladenen Prediger:

Quelle: SOS-Österreich

Fast 70 Prozent für verschärftes Ausländerrecht

5921333Vor einer Woche entschieden die Schweizer mehrheitlich dafür, straffällig gewordene Ausländer unmittelbar nach ihrer Verurteilung bei schweren Delikten aus der Schweiz abschieben zu können. Wie ist die Meinung der Deutschen dazu, wollte der Focus mit einer Umfrage wissen. Heraus kamen hochinteressante Ergebnisse.

Laut einer FOCUS-Umfrage sprechen sich fast 70 Prozent für eine schnellere Abschiebung straffälliger Ausländer aus. 68 Prozent der Deutschen sind laut der Emnid-Umfrage für FOCUS dafür, dass Ausländer, die wegen Schwerverbrechen, Sozialhilfebetrug oder Schwarzarbeit verurteilt wurden, automatisch abgeschoben werden. 26 Prozent sind dagegen.

Unter den Sympathisanten der Linken fand diese Forderung mit 85 Prozent die höchste Unterstützung. Bei der CDU/CSU unterstützen sie 75 Prozent, bei der SPD 67 Prozent und bei den Grünen 47 Prozent. 49 Prozent der Grünen-Anhänger lehnten die Forderung ab. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte für FOCUS tausend repräsentativ ausgewählte Personen. [...]

Quelle: PI-NEWS

Schröder beklagt Machogehabe junger Muslime

Nach einer Meldung von Focus beklagt SchröderFamilienministerin Kristina Schröder  eine deutliche erhöhte Gewaltbereitschaft unter jungen Männern aus muslimischen Familien.

Die CDU-Politkerin weist darauf hin, dass inzwischen an Schulen Kinder gemobbt werden, nur weil sie deutsch sind.

„Wir dürfen hier keine falschen Tabus aufbauen: Es gibt eine gewaltverherrlichende Machokultur bei einigen jungen Muslimen, die auch kulturelle Wurzeln hat“, sagte Schröder dem „Wiesbadener Kurier“ vom Freitag. Sie will dazu am Freitag in Berlin zwei Studien vorstellen, die ihr Haus in Auftrag gegeben hatte.
Die Gewaltbereitschaft unter jungen, männlichen Muslimen ist nach Aussage der Ministerin „deutlich höher“ als bei nichtmuslimischen Jugendlichen. Soziale Benachteiligung und Diskriminierung seien hierfür wichtige Faktoren, reichten aber nicht als Erklärung. „Es gibt einen Zusammenhang zwischen Religiosität, Machonormen und Gewaltgeneigtheit“, sagte Schröder.

Grüne wollen Islam und Christentum gleichstellen

KünastMit großer Mehrheit entschieden Berlins Grüne beim Landesparteitag für einen Antrag, wonach der Islam und andere Religionen rechtlich gleichgestellt werden sollen. Begründet wurde der Antrag unter anderem damit, dass in den Bezirken Genehmigungen für Moscheen wesentlich länger brauchten als für Kirchen.

Allerdings könnten islamische Gemeinden auch jetzt schon staatliche Gelder beantragen, wenn die muslimischen Glaubensgemeinschaften ihren körperschaftlichen Status änderten. Anders als die Kirchen in Deutschland seien sie nicht in einem Dachverband organisiert, der als ein verbindlicher Ansprechpartner für den Staat fungiere. Sich dementsprechend umzuorganisieren, sei jedoch Sache der muslimischen Glaubensgemeinschaften. Deshalb würden die Grünen das nicht fordern, sondern nur empfehlen.

Die Grünen vergessen dabei, daß in christliche Kirchen keine Selbstmordattentäter für den „heiligen Krieg“ rekrutiert werden – in bestimmten Moscheen dagegen durchaus. Zudem blenden sie die Verknüpfung religiöser mit politischen Forderungen verschiedener Trägervereine muslimischer Zentren in Deutschland vollständig aus. Sie wollen die desintegrierende Wirkung des Bestandes islamischer Parallelgesellschaften in unserem Land nicht wahrhaben, die Deutschland als Wirtschafts- und Bildungsstandort in Frage stellen. Damit gefährden die „Grünen“ die Zukunft Deutschlands als moderner Industrienation.

Die Delegierten nominierten die ehemalige Bundesverbraucherschutzministerin  Renate Künast zur Spitzenkandidatin für die Wahl am 18. September 2011.

Vöhringen: Bürgerinitiative macht gegen Moscheebau mobil

In Vöhringen (Bayern) soll eine Großmoschee gebaut werden. Bislang unorganisierter Protest soll jetzt in organisierten Widerstand umgewandelt werden.

Moschee-NeeDafür haben bislang nur lose miteinander koordinierte Bürger die “Bürgerinitiative Pro Vöhringen” gegründet. An der Gründungsveranstaltung haben rund 30 Personen teilgenommen. Der neue Vorsitzende, Stefan Heiss, erklärte, man habe “den Verein gegründet, um geschlossener für unsere Ziele aufzutreten”. Mittelfristig wolle man ein Bürgerbegehren auf die Beine stellen, das dann für oder gegen die Großmoschee abstimmen soll, so Heiss. Nötig dafür sind genau 1189 Unterschriften der wahlberechtigten Vöhringer Einwohner. Allerdings: Die Bürgerinitiative habe nichts gegen ein angemessenes islamisches Gebetshaus, so der Vorsitzende, man sei lediglich “gegen ein großes islamisches Zentrum” ohne angeschlossene Wohnungen, Versammlungs- und Jugendräume.

“Pro Vöhringen” hat deswegen auch nichts mit der rechten Partei pro Deutschland zu tun. Man stehe lediglich “in Kontakt mit anderen Bürgerinitiativen” sowie der islamkritischen Organisation Pax Europa, die sich unlängst in Form eines faktischen Rauswurfs eines nicht genehmen Funktionärs von pro Deutschland distanziert hat und somit erkennen ließ, dass es ihr nicht um politische Lösungen, sondern lediglich um Kosmetik geht – insofern passt die Kooperation der beiden Gruppen also durchaus. Zur Freude der örtlichen NPD, die sich damit als einzige Kraft vor Ort profilieren kann, die komplett gegen einen Moscheebau und die dazugehörigen Ursachen ankämpft. Bereits im Oktober hatte der NPD-Kreisvorsitzende Stefan Winkler mit einem Informationsschreiben an alle Haushalte der Stadt klargemacht, “daß sich unser Protest nicht nur gegen das geplante islamische Zentrum in Vöhringen richtet, sondern gegen alle Bestrebungen seitens des Islams, das deutsche Volk auf seinem eigenen Grund und Boden zurückzudrängen.” Eine Woche später erfolgte ein Infostand in Vöhringen, bei dem diese Haltung nochmals bekräftigt wurde.

Quelle: Deutschlandecho

Neues von Sarrazin – Tag der Abrechnung

SarrazinHamburg/Baden-Baden – Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat mit seinem umstrittenen Buch " Deutschland schafft sich ab" einen Verkaufsrekord gebrochen. Es sei inzwischen das meistverkaufte Politik-Sachbuch eines deutschsprachigen Autors des Jahrzehnts, teilte Media Control am Freitag in Baden-Baden mit. Das habe eine Sonderauswertung des Unternehmens ergeben. Konkrete Verkaufszahlen könnten aber aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht genannt werden.

Sarrazins Verlag DVA teilte mit, von "Deutschland schafft sich ab" seien bislang 1,1 Millionen Exemplare gedruckt worden. Davon sei eine Million bereits an den Buchhandel ausgeliefert.

Sarrazins Ende August erschienener Titel verkaufte sich den Angaben von Media Control zufolge häufiger als Helmut Schmidts, ebenfalls höchst erfolgreiches, bereits 2008 erschienenes Buch "Außer Dienst", das die Liste zuletzt angeführt hatte. Davon hat der Siedler Verlag 650.000 Exemplare gedruckt. Bei den politischen Sachbüchern seit 2000 insgesamt landet Sarrazin hinter Michael Moores "Stupid White Men" an zweiter Stelle.

Inzwischen rechnet der frühere Bundesbank-Vorstand und SPD-Politiker Thilo Sarrazin  ab: "Ich habe mein Amt aufgegeben, weil nach der beispiellosen Kampagne aus der Spitze des Staates ein gedeihliches Arbeiten im Vorstand der Bundesbank nicht mehr möglich gewesen wäre", sagte Sarrazin im Interview mit "Bild am Sonntag". "Ich habe keinen Streit angefangen, sondern schwierige Sachverhalte schlüssig dargelegt. Der Zorn kam nicht von mir, sondern von meinen Gegnern in Politik und Medien."

Sarrazin weiter: "Wer, wenn nicht einer wie ich – 65 Jahre alt, politisch erfahren und ohne materielle Bedrohungsängste – soll denn in Deutschland unangenehme Wahrheiten aussprechen? Manchmal habe ich den Eindruck, wir sind auf dem Weg in die Duckmäuser-Republik."

Scharf kritisierte Sarrazin das Verhalten von Bundespräsident Christian Wulff während seines Türkei-Besuchs: "In der Türkei wurde und wird der christliche Glaube bestenfalls geduldet. Die Zahlen sprechen da eine deutliche Sprache: Gab es 1914 noch 25 Prozent Christen in der Türkei, sind es heute gerade noch 0,2 Prozent. Und an der deutschen Schule in Istanbul ist seit einigen Jahren der Deutschunterricht in den unteren Klassen verboten. Der Bundespräsident hat über diese nicht sehr erfreulichen Zustände eine Harmonie-Kitsch-Sauce gegossen."

"Gleichheit der Reaktionen in Union und SPD"

Wulffs Äußerungen in der Islam-Debatte wies Sarrazin zurück: "Es ist falsch, zu sagen, dass der Islam zu Deutschland gehört", meinte er. "Die deutsche Kultur ist weitgehend ohne Bezug auf den Islam entstanden. Die Tatsache, dass bei uns Millionen Mitbürger islamischen Glaubens leben, ändert daran nichts. Ministerpräsident Erdogan hat die Türken hier vor einer Anpassung an Deutschland gewarnt."

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach Sarrazin das Sachinteresse für die Integrationsdebatte ab: "Angela Merkel hat nicht nur mein Buch kritisiert, sie hat auch die Bundesbank indirekt aufgefordert, mich aus dem Vorstand zu entfernen. Außerdem hat sie öffentlich erklärt, dass sie mein Buch nicht gelesen hat und auch nicht lesen wird. Daran mögen Sie das Interesse der Kanzlerin an der Sache, um die es hier geht, ablesen."

Zu Forderungen von SPD-Chef Sigmar Gabriel, Ausländer, die sich nicht anständig benehmen, auszuweisen, sagte Sarrazin: "Wer sich auf dem Kurfürstendamm in der Nase bohrt, kann sicher nicht ausgewiesen werden. Aber im Ernst: Ich warte ab, was von den aktuellen Äußerungen aus der Politik opportunistische Anpassung an eine auch durch mein Buch offenkundig gewordene Stimmung und was ernstgemeinter Handlungswille ist. Das gilt für alle Parteien. Die Gleichheit der Reaktionen in Union und SPD beobachte ich mit Amüsement."

Drei Dinge über den Islam

Schleier-EuropaE s gibt über den Islam viele Vorurteile. Am weitesten verbreitet ist in Deutschland das durch Multikultiutopisten verbreitete Vorurteil, der Islam sei eine friedliche Religion, wie andere Religionen. Auch Bundespräsident Wulff zeigt sich ausgesprochen blauäugig, wenn er verkündet, der Islam gehöre wie Christentum und Judentum zu Deutschland. Es fragt sich hier ob es Herrn Wulff nur an Wissen fehlt oder ob er bewusst manipulativ fehlinformiert.

Der beste Schutz vor Manipulation ist Wissen. Darum schauen Sie sich das folgende Video an – Wissen ist besser als Vorurteile!

Schulkinder müssen Allah besingen

BurgstallerNeuerliche Provokation gegen autochthone Bevölkerung

Ein unglaublicher Skandal aus dem oberösterreichischen Wels wurde der FA Niederösterreich zur Kenntnis gebracht. Dem Vernehmen nach wurde den Kindern der Volksschule Rainerstrasse zur Vorbereitung auf die Schuleröffnungsfeier ein „Lobpreisungstext“ für Allah mit nach Hause gegeben, den sie auswendig lernen mussten.

Wörtlich heißt es im Refrain des Lieds: „Denn wenn wir nur Allah dienen, hat alle Not ein Ende.“

Auch in den einzelnen Strophen wird Allah gepriesen. So wird beispielsweise in der 1. Strophe gesungen: „Allah hat uns die Erde gegeben, damit wir auf ihr leben,…“

„Eine unglaubliche Frechheit“ empört sich FA Obmann Johann Burgstaller. Auch der Aufforderung des Elternvereins nach Aufklärung kam die Schule bis dato nicht nach, was die Sache natürlich noch verschlimmert. „Nachdem auch im ÖVP regierten Niederösterreich ähnliche Vorkommnisse durchaus denkbar wären verlangen wir von LH Pröll eine klare Absage gegen solche desintegrativen Umtriebe“ fordert Burgstaller.

Integration schön und gut, aber dass sich jetzt Österreicher in die Kultur und Gepflogenheiten der Mohammedaner anpassen müssen ist untragbar!

Quelle: FA-Niederösterreich

Islamisierung durch die Hintertür

Christian Wulffs Äußerung zum Islam in Deutschland löst heftige Debatte aus

Die Rede des Bundespräsidenten Christian Wulff erhielt von Politikern viel Zuspruch. Viele Bürger hingegen wollen die Aussagen ihres Staatsoberhauptes so nicht akzeptieren.

IslamisierungBundespräsident Wulff hat, ohne es zu beabsichtigen, eine Diskussion über das kulturelle Selbstverständnis Deutschlands angestoßen, die nahtlos an die von Thilo Sarrazin angezettelte Integrationsdebatte anschließt. Seine Aussage „Der Islam gehört mittlerweile auch zu Deutschland“ löste einen heftigen Streit darüber aus, auf welchen Grundlagen dieses Volk, dieser Staat und dieses Land stehen.

SPD und Grüne stimmten dem Staatsoberhaupt spontan ebenso zu wie große Teile der CDU, namentlich die Kanzlerin. Auch muslimische Lobbygruppen waren begeistert. Schließlich lobte sogar der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bei seiner Deutschlandvisite Wulffs These. Erdogan ist den Deutschen noch in schlechter Erinnerung, weil er bei seinem vorangegangenen Besuch in der Bundesrepublik Assimilation als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegeißelt hatte − wissend, dass Integration immer auch ein wenig Assimilation bedeutet.

Andere Vertreter der CDU und vor allem der CSU stellten sich unterdessen gegen den Bundespräsidenten. Auch im Volk scheint Wulff wenig Zustimmung zu ernten. Laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ etwa glauben 59 Prozent der Bundesbürger, dass die große Mehrheit der Muslime in Deutschland nicht bereit sei, das Grundgesetz für sich persönlich zu akzeptieren. 71 Prozent meinen, dass die große Mehrheit der Muslime nicht gewillt sei, die Gleichberechtigung der Frau hinzunehmen. Das deutet nicht darauf hin, dass die Deutschen den Islam als Teil der Kultur ihres Landes sehen.

Wulffs Kritiker halten sowohl das Menschenbild als auch die Vorstellungen von Staat und Gesellschaft, die der Islam transportiert, für unvereinbar mit der abendländischen Tradition und Wirklichkeit. Sogar die linksliberale „Zeit“ sieht hier einen unaufhebbaren Widerspruch: Die Gewaltenteilung etwa reiche zurück bis ins Alte Testament, führe über Jesu Wort „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ bis zur augustinischen Zwei-Reiche-Idee, von welcher der Augustiner-Mönch Luther ausgegangen sei. Auch die Idee von der Freiheit und der Würde des Menschen wurzele im antiken Humanismus sowie jüdischen und christlichen Traditionen, die im Islam keine gleiche Entsprechung fänden.

In die Erörterung der Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, platzte eine Reihe alarmierender Nachrichten darüber, dass das islamische Recht der „Scharia“ längst Eingang in die deutsche Rechtsprechung gefunden hat. Angela Merkel hatte, um die Wogen in der von Wulff losgetretenen Kontroverse zu glätten, behauptet, die Scharia gelte in Deutschland nicht. Dem widersprachen umgehend führende Rechtsexperten. Hilmar Krüger, Professor für ausländisches Sozialrecht an der Universität Köln, wies die Kanzlerin im „Spiegel“ zurecht: „Wir praktizieren islamisches Recht seit Jahren.“ Und das sei auch „gut so“, bekräftigte der Rechtsgelehrte.
So unterlag eine Marokkanerin vor dem Bundessozialgericht in Kassel, die ihre Witwenrente nicht mit der „Zweitfrau“ ihres verstorbenen Mannes teilen wollte. Eine Irakerin erlangte eine Aufenthaltsbefugnis in Deutschland ebenfalls durch ihren Status als „Zweitfrau“.

Neben der Anwendung des islamischen Rechts durch deutsche Gerichte hat sich eine Art Nebenjustiz durch sogenannte Scharia-Gerichte in Deutschland herausgebildet. Bayerns früherer Ministerpräsident Günther Beckstein schätzt die Zahl der Scharia-Richter auf mittlerweile mehr als 100, „mindestens einen in jeder Großstadt, viele auch schon in mittleren und kleineren Städten“, zitiert der „Bayernkurier“ den CSU-Politiker.
Zwar können Scharia-Gerichte kein juristisch gültiges Recht sprechen. Wegen des teils gewaltigen Anpassungsdrucks, dem insbesondere muslimische Frauen ausgesetzt sind, ist die Macht der islamischen „Gerichte“ jedoch nicht zu unterschätzen, vor allem was Fragen von Ehe und Familie betrifft.

Aus Berlin wird gemeldet, dass dort nun auch ein ganzes Bürohochhaus unter Scharia-Recht gestellt wurde. Der neue Eigentümer, ein arabischer Investor, verbietet in seinem Objekt den sich einmietenden Firmen unter anderem „Glücks­spiele, Verkauf, Produktion, Vertrieb oder Vermarktung von Alkohol oder Schweinefleisch zum menschlichen Verzehr, zinsbasiertes Bankgeschäft, Finanzgeschäfte und Finanzdienstleistungen sowie Versicherungsgeschäfte mit Ausnahme von Versicherungen auf Gegenseitigkeit“.

Rechtlich sind die islamischen Vorschriften laut Deutschem Mieterbund erlaubt. Die Organisation beobachtet steigendes Interesse arabischer Investoren an deutschen Gewerbeimmobilien, weshalb mit weiteren „Scharia“-konformen Mietverträgen gerechnet wird.

Erdogan hatte den deutschen Bundespräsidenten gelobt, er habe mit seiner Aussage zu Islam und Deutschland „eine Realität“ ausgesprochen. Was Erdogan, selbst islamistischer Bestrebungen verdächtig, damit meinte, blieb an der Oberfläche unklar. Die rapide Ausbreitung des islamischen Rechts in Deutschland gibt jedoch eine Ahnung davon, wovon der Türke sprach.

Die „Zeit“ wirft dem Bundespräsidenten durch die Blume wohlfeile Ahnungslosigkeit vor. Wulff habe den Muslimen durch eine „hochherzige“ Geste die Hand reichen wollen, dabei aber die Unterschiede der Kulturen ignoriert. Den gleichen Vorwurf müssten sich ebenso die Kanzlerin, Teile der Union und der FDP sowie SPD und Grüne gefallen lassen.            

Hans Heckel

Quelle: PAZ

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